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Stand der Dinge bei den verliehenen Spielern

Rabbi Matondo
Foto: imago images

Aktuell dreht sich beim FC Schalke 04 alles um die Gazprom-Situation und auch um heute beim Karslruher SC anstehende Ligaspiel. Doch im Hintergrund wird auch an anderen Baustellen weitergearbeitet. Eine sehr große Baustelle machen dabei die vielen von S04 verliehenen Spieler aus. So ist der Stand der Dinge bei ihnen.


Schalke kommt auf die stolze Zahl von gleich neun Spielern, die aktuell an andere Clubs ausgeliehen sind. Im Prinzip soll keiner von ihnen nach Ablauf der Leihe bei Schalke verblieben. Mit guten Leistungen überzeugten aber nur wenige bei ihren neuen Clubs. Dazu zählen in erster Linie:

  • Rabbi Matondo (Cercle Brügge)
  • Hamza Mendyl (Gaziantep)
  • Timo Becker (Hansa Rostock)

Im Falle von Timo Becker ist dies umso angenehmer, da er erst im Winter verliehen wurde, erst wenige Spieler beim Zweitliga-Konkurrenten Hansa Rostock absolvieren konnte. Diese wenigen Gelegenheiten nutzte Becker bislang aber gut.

Schlechter ist es um die Darbietungen von fünf der übrigen sechs verliehenen Spieler bestellt, die eher selten zu Einsätzen kommen und wenn, dann nur wenig überzeugen:

  • Ozan Kabak (Norwich City)
  • Can Bozdogan (Besiktas Istanbul)
  • Amine Harit (Olympique Marseille)
  • Dries Wouters (KV Mechelen)
  • Levant Mercan (Karagümrük)
  • Wobei man im Falle von Dries Wouters einschränken muss, dass auch er erst seit wenigen Wochen verliehen ist und sich vielleicht beim KV Mechelen in Kürze noch besser präsentieren wird.

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    Mendyl und Matondo die wenigen Lichtblicke

    Ansonsten hinterließen diese Spieler bislang keinen besonderen Eindruck bei ihren neuen Clubs. Und das ist gleich doppelt problematisch für Schalke 04. Einerseits sinkt dadurch die Chance, dass ihr neuer Club sie dauerhaft verpflichten, heißt: kaufen möchte. Andererseits werden sie durch ihre Nicht-Leistungen auch nicht attraktiver für andere mögliche Interessenten. Denn dass Schalke diese Spieler nach Ablauf ihrer Leihe nicht wieder in seinen Kader integrieren, sondern abgeben möchte, ist eigentlich ziemlich sicher.

    Ein besonderes Eigentor in Bezug auf seine Karriere schoss dann auch noch Nassim Boujellab. Er war an den FC Ingolstadt verliehen. Dort allerdings wurde er noch vor Ablauf der vereinbarten Zusammenarbeit gefeuert. Offenbar hatte Boujellab sich einige Disziplinlosigkeiten geleistet, die seine Attraktivität für andere Clubs noch stärker verringerten als dies bei den zuvor genannten Spielern der Fall ist.

    Man sie „in ständigem Kontakt mit dem Management der Clubs der verliehenen Spieler“, erläuterte Peter Knäbel der Öffentlichkeit zu diesem Thema. Aktuelle gebe es aber keine konkreten Pläne für den weiteren Umgang mit den Leihspielern. Da müsse man erst noch bis Ende April oder Anfang Mai abwarten, um dann möglichst Verhandlungen mit anderen Clubs aufzunehmen.

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