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Ibisevic zur Trennung von Schalke: „Würde wieder so handeln“

Vedad Ibisevic
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Im Gespräch mit einem Online-Medium äußert sich der im Dezember bei Schalke 04 geschasste Vedad Ibisevic zu seinem Aus beim Club der Knappen. Er habe sich damals intensiv einbringen wollen, was nicht gut angekommen sei. Dennoch würde er heute wieder so handeln.

Größtenteils geht es in seinem Interview mit Transfermarkt.de zwar um seine neue Rolle als Offensivtrainer bei Hertha BSC. Doch es ist auch Raum für einen Rückblick auf die noch gar nicht so lange zurückliegende Trennung vom FC Schalke 04, welche bekanntlich im Unfrieden geschah – oder zumindest vorzeitig und für Außenstehende überraschend.

Schon sein Engagement bei Schalke war bemerkenswert, spielte er dort doch für Bundesliga-Verhältnisse für ganz kleines Geld. Der Jüngste war Ibisevic da war ohnehin schon nicht mehr gewesen, aber ein etablierter Stürmer im Oberhaus. Insofern unterstrich dies seine Motivation, unbedingt noch weiter in der Bundesliga Tore erzielen zu wollen. Dazu kam es dann bei lediglich 4 Einsätzen für Schalke nicht. Dass es so wenige waren, lag aber eher an Verletzungen als an mangelndem Vertrauen in seine Fähigkeiten.

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Ibisevic blieb ohne Tor für Schalke

Dennoch rasselte er wohl mit dem damaligen Trainer Manuel Baum zusammen, der dessen zu intensiv vorgetragene Kritik nicht goutierte. Und im Anschluss dafür sorgte, dass man sich von dem Spieler trennt. Mit dem Trainingsvorfall mit Co-Trainer Naldo hätte diese Trennung hingegen nichts zu tun gehabt, eröffnet Ibisevic. Denn diese sei zum Zeitpunkt der Auseinandersetzung mit dem Brasilianer bereits seitens des Vereins entschieden gewesen.

Reue empfindet der Bosnier nicht, würde wieder so handeln. Als erfahrener Spieler habe er eben etwas ändern wollen, um Schalke aus dem Tief zu befreien. Den Abstieg erachtet er zudem als eigentlich unnötig, Potenzial sei vorhanden gewesen.

Als Manager Schneider nach dem Rauswurf von Manuel Baum ihn schließlich zu einer Rückkehr animieren wollte, sei ihm das aber nicht mehr möglich gewesen. Das Vertrauen hätte auf seiner Seite gegenüber den handelnden Personen bei Schalke 04 gefehlt. Nun aber gehe er voll in seiner neuen Aufgabe als Co-Trainer bei Hertha BSC auf.