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Ex-Schalker und -Werderaner Ailton und di Santo melden sich mit diesen Aussagen

FC Schalke 04
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Es waren gleich mehrere Spieler, die Schalke 04 einst von Werder Bremen für den eigenen Kader loseiste. Oliver Reck ebenso wie Torhüterkollege Frank Rost, aber eben auch „Kugelblitz“ Ailton und Franco di Santo. Beide wurden nicht übermäßig glücklich auf Schalke, weshalb ihre aktuell getätigten Aussagen in einem Fall wenig, im anderen Fall umso mehr überraschen.

48 Jahre ist Ailton mittlerweile alt. Nach seiner langjährigen Station Werder Bremen (1998 – 2004) startete mit seinem Wechsel zu Schalke eine Odyssee, die ihn im weiteren Verlauf seiner Karriere noch zu 14 (!) weiteren Vereinen bringen sollte. Auf Schalke zeigte er zwar mit 14 Treffern in 29 Bundesliga-Spielen eine akzeptable Quote, blieb aber dennoch nur eine Saison in Gelsenkirchen.

Gestern erst war er sogar noch für die Traditionsmannschaft von Werder Bremen bei einem Hallenturnier am Ball, so groß ist seine Verbundenheit noch zu seiner alten Liebe Werder. Für Schalke gilt das wohl nicht, denn befragt zum anstehenden Duell seiner beiden Ex-Clubs wünscht sich Ailton klar einen Sieg von Grün-Weiß und somit Bremen. „Jetzt kommt das Spiel gegen Schalke. Werder Bremen mit einem Sieg tolle Motivation, weiter nach oben“, ließ er keinen Zweifel, wo seine Sympathien liegen.

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„Kugelblitz“ Ailton hielt es nicht lange auf Schalke

Ebenfalls von Werder Bremen zum FC Schalke 04 war Franco di Santo gewechselt, der anders als Ailton noch im Profifußball aktiv ist. Er liebäugelt mit einer Rückkehr nach Europa und hat dabei wohl auch seine beiden Ex-Clubs im Blick, für die er zwei Jahre in Bremen und vier Jahre in Schalke aktiv war. Von 2015 bis 2019 war das in Königsblau der Fall, aber obwohl er vier Jahre Zeit hatte, erreichte er mit lediglich fünf Toren in 71 Einsätzen nicht einmal annähernd die Quote von Ailton, der ungefähr ein Jahrzehnt vorher aktiv war.

Wie eingangs gesagt, kommt es daher etwas überraschend, dass Franco die Santo den Weggang von Schalke 04 als Fehler bezeichnet, war er doch nie so richtig auf Schalke angekommen. Gutes Geld wird er dort allerdings trotzdem verdient haben, wie es auf Schalke bis zum jüngsten Abstieg auch für Ergänzungsspieler stets der Fall war. Inwieweit er sich noch mit Werder verbunden fühlt, war dieser schon etwas älteren Aussage nicht zu entnehme, aber vielleicht befragen die Medien ihn als Ex-Schalker und Ex-Bremer noch bis zum Anstoß dieses kommenden Topspiels am Sonntag um 20.30 Uhr.