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Omar Mascarell: „Keiner wusste, wer der Chef ist“

Omar Mascarell
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Omar Mascarell hat in einem Interview bei Spox noch einmal auf seine Zeit beim FC Schalke 04 zurückgeblickt, die bekanntlich mit dem ersten Abstieg aus der Bundesliga seit 30 Jahren endete. Nach dem Fiasko wechselte er zum FC Elche in seine spanische Heimat. Mascarell zählt einiges auf, was bei den Knappen in der Krise alles schief gegangen ist.


Zunächst einmal bedauerte er, dass er sich wegen Corona nicht von den Fans verabschieden konnte. Das hätte er gerade deshalb gerne getan, weil er zugibt, dass auch seine Leistungen „nicht gut“ gewesen seien. Insgesamt bewertet er seine Zeit auf Schalke aber positiv. 2018 war er – nach vorheriger Leihe zu Eintracht Frankfurt – für 10 Millionen Euro von Real Madrid gekauft worden. Damals war Schalke 04 tatsächlich noch ein Teilnehmer der Champions League. Dass er dort spielen durfte, eine zeitlang sogar als Kapitän, damit habe sich für ihn ein Traum erfüllt.

Besonders die anfängliche Zeit unter Trainer David Wagner, der später in 18 BL-Spielen in Folge ohne Sieg blieb, hat der Defensivmann in guter Erinnerung. Denn zunächst fuhr man ja Erfolge ein, war sogar nach der Hinrunde weit vorne der Bundesliga-Tabelle, ehe der jähe Absturz folgte.

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Mascarell inzwischen beim FC Elche

Gründe dafür nennt der Abgang auch. Die vielen Wechsel auf der Ebene der Verantwortlichen hätten das gesamte Team verunsichert. So erlebte Mascarell nicht weniger als sechs verschiedene Trainer in seiner kurzen Zeit auf Schalke. Hinzu kamen auch noch drei verschiedene Sportdirektoren in Christian Heidel, Jochen Schneider und Peter Knäbel. Wobei da noch hinzukommt, dass einige Zeit auch noch Kaderplaner Michael Reschke etwas zu sagen hatte.

Dass dieser ihn ungefragt bei Hertha BSC angeboten hatte, stieß Mascarell besonders sauer auf. Er selbst hatte überhaupt keine Wechselabsichten gehegt. Und diesen Umstand hatte Reschke nicht einmal dem Spieler selbst gegenüber mitgeteilt, lediglich dessen Berater informiert.

Als Fazit zieht er dennoch, dass es eine lohnenswerte Zeit in Deutschland gewesen sei. Sich mit der Sprache und der deutschen Kultur auseinanderzusetzen, habe ihn weitergebracht. Allein an die Temperaturen habe er sich länger gewöhnen müssen. Seine insgesamt fünf Jahre in Deutschland bewertet er also positiv. Den Abschied von Schalke mit dem Resultat Abstieg allerdings nicht.

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