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FC Turin will Ozan Kabak – Schalke lehnt Ausleihe ab

Ozan Kabak
Foto: imago images

Mit Matja Nastasic (AC Florenz) und Omar Mascarell (FC Elche) hat der FC Schalke 04 in den vergangenen Tagen zwei weitere Großverdiener von der Gehaltsliste streichen können, nachdem zuvor in der Transferperiode neben diversen verliehenen Akteuren unter anderem auch schon Mark Uth (1. FC Köln), Sebastian Rudy (TSG 1899 Hoffenheim), Benito Raman (RSC Anderlecht) und Suat Serdar (Hertha BSC) trotz laufender Verträge abgegeben werden konnten.

Bis auf Serdar und mit Abstrichen Raman brachte indes keiner der Genannten eine nennenswerte Ablöse ein. Das soll bei den letzten zwei Streichkandidaten, die Schalke bis Transferschluss am Dienstag gerne noch an den Mann bringen würde, anders aussehen. Sowohl für Amine Harit als auch für Ozan Kabak erhoffen sich die Königsblauen neben den ohnehin eingeplanten Einsparungen auch noch die eine oder andere Ablöse-Million.

Auch Newcastle noch interessiert

Während es um Harit allerdings recht ruhig ist, tauchen bei Kabak immer wieder neue Gerüchte um Interessenten, doch Vollzug konnte bisher nicht gemeldet werden. Auch scheint es für S04 schwierig zu werden, die angestrebten 15 Millionen Euro Ablöse zu erzielen. Denn auch andere Klubs sind finanziell aufgrund der Corona-Einbußen nicht auf Rosen gebettet. Wie der FC Turin, der nun laut dem italienischen Insider Fabrizio Romano ein Angebot für den türkischen Nationalspieler abgegeben haben, damit aber bei den Schalker Verantwortlichen abgeblitzt sein soll.

Torino soll für eine einjährige Ausleihe Kabaks 1,5 Millionen Euro geboten haben, wollte sich indes zugleich auch eine Kaufoption sichern. Schalke möchte den 21-Jährigen allerdings direkt verkaufen. Die Gespräche zwischen beiden Klubs sollen weitergehen. Aber auch Newcastle United wird weiterhin gesteigertes Interesse an Kabak nachgesagt.