Transfers

Fünf Spieler sollen noch gehen – Hoffnung auf Abnehmer für Harit, Matondo und Co.

Matija Nastasic
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Mit Rodrigo Zalazar hat der FC Schalke 04 in dieser Woche seinen vielleicht letzten Neuzugang dieser Sommer-Transferperiode präsentiert. Zwar ist nicht gänzlich ausgeschlossen, dass die Königsblauen nochmals nachbessern werden, doch ganz oben auf der Agenda steht nun zunächst die Reduzierung des Kaders. Insbesondere ein Quintett würde S04 noch gerne abgeben, nicht zuletzt aus wirtschaftlichen Gründen.

Für Ozan Kabak, Omar Mascarell, Matija Nastasic, Amine Harit und Rabbi Matondo hat Schalke einst ausnahmslos viel Geld ausgegeben. Nun hoffen die Schalker Verantwortlichen um Sportdirektor Rouven Schröder darauf, noch Abnehmer für die fünf Profis zu finden, die allesamt mit guten Verträgen ausgestattet sind und deren Marktwert in jüngerer Vergangenheit deutlich gelitten hat.

Harit und Mascarell nach Spanien?

Am besten scheinen die Chancen auf einen Wechsel von Innenverteidiger Nastasic, den der AC Florenz umwerben soll. Allerdings dürfte es für S04 nicht einfach werden, die angepeilte Ablöse im Bereich von drei Millionen Euro zu erzielen. Stattdessen ist laut „Bild“ inzwischen denkbar, dass der Serbe annähernd ablösefrei gehen darf.

Für Kabak, der mit Leicester City und Newcastle United in Verbindung gebracht wird, hofft man inzwischen nur noch, die 2019 an den VfB Stuttgart bezahlten 15 Millionen Euro wieder hereinholen zu können. Bei Harit, der einem Bericht der „Bild“ zufolge Kontakt zum FC Villarreal haben soll, sowie bei Mascarell, für den nach einem erkalteten Interesse von Lokomotive Moskau der FC Valencia als heißester Kandidat gilt, werden sich Einbußen kaum vermeiden lassen. Erst recht nicht beim Anfang 2019 noch neun Millionen Euro teuren Rabbi Matondo, der wohl erneut verliehen wird. Der walisische Angreifer könnte auf Leihbasis in einer kleineren Liga wie Belgien, wo es Interessenten geben soll, landen.