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Trotz Pandemie und Abstieg: Mehr Dauerkarten als zuvor verkauft

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Weit mehr als nur 1.000 Freunde sind es in dieser Zweitligasaison, die bei jedem Heimspiel zusammenstehen. Der Dauerkartenverkauf hat die Zahlen der Vorjahre bereits übertroffen, deshalb wird dieser jetzt früher als geplant gestoppt, um auch noch Karten für den freien Verkauf zur Verfügung zu haben. Ein starkes Zeichen der Solidarität der Fans auch in schwierigeren Zeiten.

Wie Reviersport heute vermeldet, hatten ohnehin nur zwei Prozent der bisherigen Dauerkarteninhaber ihr Ticket für die kommende Saison nicht verlängert. Alle Dauerkarten, die seitdem verfügbar waren, sind längst abgesetzt und seit heute ist auch das komplette Kontingent dafür erschöpft. Informiert sind die Glücklichen aus den mehreren Tausend Anfragen für die wenigen freien Dauerkarten allerdings noch nicht allesamt.

Der FC Schalke 04 hatte die Preise für eine Dauerkarte um zwischen 10 und 20 Prozent gesenkt. Dies dürfte aber weniger ausschlaggebend für die ungebrochen große Nachfrage gewesen sein als schlicht die Loyalität der Schalker Fans sowie der große Appetit auf Fußball live im Stadion nach etlichen Monaten der Abstinenz wegen der immer noch anhaltenden Pandemie.

Weiter nur begrenzte Zahl Fans zugelassen

Diese ist auch der Grund dafür, warum der Verein noch keine Auskunft geben kann, wann denn alle erworbenen Dauerkarten auch freigeschaltet werden und mit ihnen überhaupt Zugang zu den Partien möglich ist. Zumal die Inzidenzahlen in den letzten Tagen bundesweit wieder ansteigen, so auch in Gelsenkirchen – womit eine Erhöhung des vom Gesundheitsamt erlaubten Kontingents von zuletzt 19.700 Zuschauern beim Auftakt gegen den HSV unwahrscheinlich ist. Im Gegenteil, rückt eine weitere Reduzierung der Zahl der erlaubten Zuschauer in der Veltins-Arena wieder näher.

Das alles war den Fans beim Erwerb der Dauerkarten aber bekannt und sie entschieden sich in großer Zahl erneut bzw. erstmals für den Kauf dieses Tickets. Das beweist dem Club die weiter existente große Zuneigung der Fans, die trotz aller Umstände darauf hoffen, zumindest in mittelfristiger Zukunft wieder ihre Plätze im Stadion einnehmen zu können.