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Ozan Kabak zur Vereinssuche weiter freigestellt – Rabbi Matondo setzt Reha in Wales fort

Ozan Kabak
Foto: imago images

Eigentlich wurden Ozan Kabak und Rabbi Matondo am gestrigen Montag zurück beim FC Schalke 04 erwartet. Das Duo, das für die Türkei bei der EM 2021 zumindest im Kader geführt bzw. kurz vor Turnierstart aus dem Aufgebot von Wales gestrichen wurde, wird allerdings zumindest in dieser Woche noch nicht nach Gelsenkirchen zurückkehren.

Wie die Königsblauen in Person von Sportdirektor Rouven Schröder mitteilten, wird Kabak eine weitere Woche vom Trainingsbetrieb freigestellt, um seine persönliche Zukunft zu klären. Dass der in der Rückrunde der vergangenen Saison an den FC Liverpool verliehene Innenverteidiger noch einmal für Schalke auflaufen wird, gilt unverändert als wenig wahrscheinlich. Auch, da es mehrere Interessenten gibt, die Kabak gerne verpflichten würden.

Interessenten aus England und Frankreich

Mit Leicester City, Newcastle United und Crystal Palace sollen drei Klubs aus der englischen Premier League ebenso Interesse bekunden wie der OGC Nizza und Stade Rennes aus Frankreich. Und auch RB Leipzig soll sich weiter mit Kabak beschäftigen, wobei bei den Roten Bullen aber klar Maxence Lacroix vom VfL Wolfsburg die Wunschlösung ist. Gefragt ist nun zuvorderst Kabak, der sich auf seinen persönlichen Favoriten festlegen muss, damit Schalke in die konkreten Ablöseverhandlungen einsteigen kann. Rund 15 Millionen Euro erhoffen sich die Königsblauen mindestens noch für den 21-Jährigen, dessen Marktwert in der Vergangenheit freilich schon deutlich höher lag.

Abgeben würde Schalke vermutlich bei einem passenden Angebot auch Matondo, der aber zunächst fit werden muss. Aufgrund von Knieproblemen arbeitet der walisische Offensivmann in Absprache mit Schalkes Mannschaftsarzt Dr. Patrick Ingelfinger eine weitere Woche in seiner Heimat in der Reha. Ob der zuletzt an Stoke City verliehene Matondo dann nächste Woche wieder auf Schalke seinen Dienst antritt, bleibt noch abzuwarten.