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Klement wohl kein Thema mehr – Fragezeichen hinter „Wunschspieler“ Hartel

Philipp Klement
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Der FC Schalke 04 arbeitet in diesen Tagen im Trainingslager im österreichischen Mittersill an einer optimalen Vorbereitung auf die neue Saison, an deren Ende nach Möglichkeit der direkte Wiederaufstieg in die Bundesliga stehen soll. Für diese Mission ist eine zentrale Rolle im Team von Trainer Dimitrios Grammozis nach wie vor unbesetzt: die des Spielmachers, der auf der Zehn für die kreativen Elemente sorgen, aber auch selbst torgefährlich werden soll.

Während Grammozis in diesen Tagen den vom 1. FC Union Berlin gekommenen Offensiv-Allrounder Marius Bülter, der in den vergangenen Jahren meist auf dem Flügel eingesetzt wurde, als Zehner testen möchte, stehen mit Can Bozdogan und Nassim Boujellab noch zwei junge Talente als Alternativen parat. Allerdings unwahrscheinlich, dass mit einem aus diesem Trio als erster Wahl geplant wird.

Weitere Kandidaten in der Verlosung?

Stattdessen wird auf Schalke noch mit der Verpflichtung eines Spielgestalters gerechnet, wobei bislang vor allem Marcel Hartel (Arminia Bielefeld) und Philipp Klement (VfB Stuttgart) heiß gehandelt wurden. Der inzwischen auch vom 1. FC Köln umworbene Klement allerdings soll laut „Bild“ aufgrund seiner eher aus der Defensive kommenden Spielweise eher kein Thema mehr sein.

Und im Falle von Hartel gibt es dem Boulevard-Blatt zufolge auch Fragezeichen. War bisher der Stand, dass Schalke derzeit nicht dazu in der Lage ist, das Gesamtpaket aus Ablöse und Gehalt zu stemmen, soll laut Bielefelder Quellen das königsblaue Interesse weitaus weniger groß sein. Wie der tatsächliche Stand der Dinge ist, lässt sich schwer einschätzen. Durchaus möglich aber, dass S04 noch weitere, auch bislang im Ausland aktive Kandidaten in der Hinterhand hat.