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Tekpetey bleibt fest bei Rasgrad – so viel Ablöse kassiert Schalke

Rouven Schröder
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Nun ist Bernard Tekpetey also endgültig Geschichte beim FC Schalke 04. Zeitweilig war noch spekuliert worden, ob der an den bulgarischen Serienmeister ausgeliehene Ghanaer wieder in den Kader der Knappen zurückkehren würde. Diese Gedankenspiele haben sich nun aber erledigt. Bernard Tekpetey wurde an Ludogorets Rasgrad verkauft.

Damit geht die Kaderzusammenstellung weiter voran, wobei die Leihe von Tekpetey eigentlich ohnehin noch bis Sommer 2022 gelaufen wäre. Eine Rückkehr ist damit aber vom Tisch. Der FC Schalke 04 erzielt sogar eine Ablöse für Bernard Tekpetey. Diese soll sich auf 900.000 Euro belaufen.

Der FC Schalke 04 hatte ihn 2019 für 2,5 Millionen Euro vom SC Paderborn verpflichtet. Allerdings kam er kaum zu Einsätzen in der Bundesliga und wurde deshalb gleich mehrfach verliehen. Zuletzt eben nach Bulgarien, wo man offenbar so zufrieden mit dem Gebotenen ist, dass man ihn nun fest verpflichtet. Mit annähernd einer Million Euro Ablöse hält man den Verlust damit in guten Grenzen, nicht zuletzt angesichts der veränderten Umstände – sowohl wegen Corona auf dem Transfermarkt allgemein als auch durch den Abstieg beim FC Schalke 04 speziell.

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Tekpetey bleibt „Bulgare“

Damit ist Tekpetey nach Weston McKennie (zu Juventus) und Suat Serdar (zu Hertha BSC) immerhin oder erst, je nach Sichtweise, der dritte Spieler, für den der FC Schalke 04 in diesem Sommer eine Ablöse erhält. Zudem ist die gesamte Personalie damit erledigt und benötigt keine weitere Aufmerksamkeit. Dies ist in diesen immer noch betriebsamen Tagen vor allem für Sportdirektor Rouven Schröder auch kein zu vernachlässigender Pluspunkt.