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Ein verliehenes Trio wohl ohne Zukunft auf Schalke – Neue Chance für Kutucu und Schubert?

Sebastian Rudy
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Vier Begegnungen stehen für den FC Schalke 04 noch auf dem Programm, ehe die Saison 2020/21 endlich zu Ende ist und sicherlich möglichst schnell vergessen werden soll. Das freilich wird ncht ganz einfach, gilt es doch eine Reihe von Personalien zu klären, die zumindest teilweise immer eng mit dem vierten Abstieg der Vereinsgeschichte verbunden sein werden.

Offen ist aktuell noch die Zukunft von fünf derzeit verliehenen Profis, die allesamt zum 1. Juli 2021 wieder gültige Verträge auf Schalke haben. Nicht nur gültig, sondern auch äußerst üppig dotiert ist das Vertragspapier von Sebastian Rudy, der bis Sommer 2022 auch in der 2. Bundesliga noch sechs Millionen Euro kassieren soll. Weil Rudy sportlich keine Perspektive mehr auf Schalke hat und das Gehalt eine enorme Belastung darstellt, plant Sportvorstand Peter Knäbel laut „Bild“ eine vorzeitige Vertragsauflösung, wobei S04 offenbar hofft, dass sich Rudy mit einer Abfindung von drei Millionen Euro begnügt.

Kabak soll für Geldregen sorgen

Der seit Winter an den FC Liverpool verliehene Ozan Kabak soll unterdessen für einen warmen Geldregen sorgen. Ob Liverpool die auf 21 Millionen Euro festgeschriebene Kaufoption nutzt, ist aber noch unklar. Andernfalls könnte es Schalke drohen, den türkischen Nationalspieler für eine niedrigere Summe abgeben zu müssen. Sicherlich unter dem Einkaufspreis von knapp zehn Millionen Euro würde S04 Rabbi Matondo abgeben müssen, der auch bei Stoke City in Englands zweiter Liga nur bedingt positiv auf sich aufmerksam machen konnte. Beim 20-Jährigen ist zwar noch die Hoffnung auf eine positive Entwicklung vorhanden, doch ob diese auf Schalke stattfinden wird, erscheint fraglich.

Dagegen werden Ahmed Kutucu (Heracles Almelo), der schon angekündigt hat, bei der Mission Wiederaufstieg mithelfen zu wollen, und Markus Schubert (Eintracht Frankfurt) nach jetzigem Stand eine neue Chance auf Schalke erhalten. Unverkäuflich wäre das Duo bei einem konkreten Angebot aber mutmaßlich auch nicht.