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Frederik Rönnow zurück zu Eintracht Frankfurt – Markus Schubert als Fährmann-Herausforderer?

Trotz des 1:0-Sieges am vergangenen Sonntag gegen den FC Augsburg sind die Chancen des FC Schalke 04 auf den Klassenerhalt in der Bundesliga nur noch theoretischer Natur. Vielmehr laufen hinter den Kulissen unter Federführung des neuen Sportvorstandes Peter Knäbel bereits die Planungen für die 2. Bundesliga, in derdie Königsblauen indes nur ein einjähriges Gastspiel geben wollen.

Eine weitere Entscheidung nach der Verpflichtung von Danny Latza (1. FSV Mainz 05) und der Vertragsverlängerung mit Timo Becker bis 2023 scheint nun gefallen. Nach Informationen der „Bild“ ist der Abschied von Frederik Rönnow sicher, der indes ohnehin erwartet wurde. Schließlich ist der dänische Schlussmann von Eintracht Frankfurt nur ausgeliehen und ein fixer Transfer für das finanziell angeschlagene Schalke kaum zu stemmen.

Schubert in Frankfurt noch ohne Einsatz

Zudem zeichnet sich mehr und mehr ab, dass Trainer Dimitrios Grammozis auch in der kommenden Saison mit Ralf Fährmann als Nummer eins plant, der schon zuletzt den Vorzug vor Rönnow erhalten hat. Der bis 2023 datierte Vertrag des 32-Jährigen mit einem kolportierten Jahresgehalt von 2,5 Millionen Euro stellt zwar eine Belastung dar, doch realistische Chance, für Fährmann einen neuen Klub zu finden, ohne eine Abfindung bezahlen zu müssen, sind nicht vorhanden. Weil der Routinier zumindest solide Leistungen abliefert und grundsätzlich als einer der künftigen Führungsspieler in Frage kommt, wäre eine Planung mit Fährmann als Stammkeeper durchaus nachvollziehbar.

Als Nummer zwei und Herausforderer kehrt unterdessen der im letzten Jahr im Tausch mit Rönnow auf Leihbasis nach Frankfurt gewechselte Markus Schubert zurück, der bei der SGE allerdings noch ohne Einsatz ist. Dem 22-Jährigen könnte aber die Zukunft gehören, wohingegen offen ist, ob sich Schalke weiterhin den 36-jährigen Michael Langer als dritten Torhüter leisten kann und wird.