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Retter-Gruppe „Tradition und Zukunft“ will in den Schalker Aufsichtsrat

Schalke 04
Foto: imago images

Neben den sportlichen Problemen, droht dem FC Schalke 04 kommenden Sommer auch ein Chaos auf der Führungsebene. Die bevorstehenden Aufsichtsratswahlen bei den Knappen könnten erneut für Unruhe in Gelsenkirchen sorgen. Grund: Die Retter-Gruppe „Tradition und Zukunft“ möchte sich mindestens drei Plätze im Kontrollgremium sichern.

Die Gemengelage beim FC Schalke 04 wird immer undurchsichtiger. Die Gruppe „Tradition und Zukunft“ rund um Frank Haberzettel und Uli Paetzel hat in den vergangenen Wochen für viel Aufsehen bei den Knappen gesorgt. Die sog. „Retter-Gruppe“ haben sich zuletzt für eine Verpflichtung von Ralf Rangnick als neuen starken Mann auf Schalke stark gemacht, ist mit diesem Plan aber gescheitert. Dennoch möchte die Gruppe auch in Zukunft beim Neustart auf Schalke ein Wörtchen mitreden.

Wie die „Sport BILD“ berichtet, möchte die Gruppe über den Schalker Aufsichtsrat zukünftig noch stärker Einfluss auf die Entscheidung bei den Königsblauen nehmen. Ziel ist es demnach, dass mindestens drei Plätze im neuen Aufsichtsrat durch Mitglieder der Gruppe „Tradition und Zukunft“ besetzt werden. Ob es tatsächlich dazu kommen wird bleibt abzuwarten. Am 13. Juni findet die Schalker Mitgliederversammlung statt, im Rahmen dieser werden große Teile des Aufsichtsrats neu gewählt.