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Kommt der Trainer der Zukunft sofort? Auch Michael Boris gilt als Kandidat

Michael Boris
Foto: imago images

Wie die gesamte Saison 2020/21 wird auch der 28. Februar 2021 mit gleich fünf Entlassungen als denkwürdig in die Geschichte des FC Schalke 04 eingehen. Nach dem Kahlschlag auf der Ebene der sportlichen Leitung geht der Blick nun aber nach vorne und es gilt schleunigst einen Trainer zu finden, der bereits am Freitag im Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 vielleicht doch noch nach dem letzten Strohhalm greifen soll.

Eine interne Lösung etwa mit Mike Büskens und/oder Norbert Elgert, die zunächst zumindest übergangsweise als wahrscheinlich galt, konnte bislang indes nicht präsentiert werden. Wohl auch deshalb nicht, weil sich die beiden Identifikationsfiguren, die jeweils bei der Mission Neuaufbau zur Verfügung stünden, beim aktuellen Himmelfahrtskommando nicht die Finger verbrennen wollen.

Michael Boris mit Ausstiegsklausel

Diskutiert wird auf Schalke deshalb auch die Option, den Trainer der Zukunft bereits jetzt zu installieren und dem neuen Mann die Möglichkeit zu geben, bis zum Ende der Saison den Kader kennenzulernen. Mit dieser Variante ist zwar auch die Gefahr verbunden, dass der Trainer, der den Wiederaufstieg schaffen soll, bereits zu Beginn der neuen Spielzeit beschädigt ist, doch Chancen sind damit natürlich auch verbunden.

Während der heiß gehandelte Steffen Baumgart bis Saisonende an den SC Paderborn gebunden ist und damit aktuell nicht zur Verfügung stünde, gilt wie schon mehrfach im letzten Jahr wieder Dimitrios Grammozis als Kandidat, der seit seinem Aus beim SV Darmstadt 98 im vergangenen Sommer ohne Job ist. Der „kicker“ bringt darüber hinaus auch Michael Boris ins Gespräch. Der 45-Jährige, der 2010 bis 2011 die zweite Mannschaft auf Schalke unter seinen Fittichen hatte, ist vergangene Saison mit dem MTK Budapest in die erste Liga Ungarns aufgestiegen und steht dort aktuell auf Platz vier. Aufgrund einer Ausstiegsklausel könnte Boris Budapest aber bei einem Schalker Angebot verlassen.