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Shkodran Mustafi und Ralf Fährmann verletzt – Drohen längere Zwangspausen?

Ralf Fährmann
Foto: imago images

Den Derby-Samstag hat man sich beim FC Schalke 04 sicherlich ganz anders vorgestellt. Doch anstatt von den Niederlage der Konkurrenten Arminia Bielefeld (0:3 gegen den VfL Wolfsburg) und 1. FC Köln (0:1 gegen den VfB Stuttgart) zu profitieren und näher ans rettende Ufer bzw. zumindest den Relegationsplatz heranzurücken, verloren die Königsblauen das prestigeträchtige Nachbarschaftsduell gegen Borussia Dortmund mit 0:4 und zugleich Boden auf den 1. FSV Mainz 05 (2:1 bei Borussia Mönchengladbach).

Die erste Hiobsbotschaft, den Mainzer Coup in Mönchengladbach außen vor gelassen, gab es für S04 bereits vor der Partie gegen Dortmund. Der eigentlich für die Innenverteidigung eingeplante Shkodran Mustafi klagte beim Aufwärmen über muskuläre Probleme und konnte nicht auflaufen. Während stattdessen Bastian Oczipka im Zentrum der Viererkette neben Malick Thiaw agierte, musste Mustafi das Geschehen von draußen verfolgen.

Zweiter Saisoneinsatz für Michael Langer

Dort erhielt der 28-Jährige dann nach einer guten halben Stunde Gesellschaft von Ralf Fährmann, der in der 23. Minute bei einer Abwehraktion gegen Erling Haaland unglücklich wegrutschte und in der Folge Probleme mit der Bauchmuskulatur hatte. Fährmann versuchte es nach einer Behandlung zwar noch einmal, musste dann aber nach 32 Minuten gegen Michael Langer ausgewechselt werden.

Der 36-Jährige kam zu seinem zweiten Saisoneinsatz, erwischte allerdings einen denkbar bitteren Einstand und kassierte noch vor der Pause die ersten beiden Gegentore. Langer war dabei aber ebenso machtlos wie bei den beiden weiteren Gegentreffern im zweiten Durchgang.

Noch offen ist unterdessen, wie schwer es Mustafi und Fährmann erwischt hat. Ob beide längere Zeit ausfallen oder womöglich am nächsten Wochenende im Spiel beim VfB Stuttgart wieder zur Verfügung stehen, werden die Untersuchungen der nächsten Tage zeigen.