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Ibisevic, Caligiuri & Co. – Schneider spricht nach seinem Aus offen über pikante Personalien

Jochen Schneider
Foto: imago images

Jochen Schneider wird den FC Schalke 04 am Ende der Saison verlassen, dies haben die Knappen am Dienstag offiziell bekannt gegeben. Noch am gleichen Abend äußerte sich der 50-jährige über viele pikante Personalien bei den Königsblauen und sprach offen über Fehler, die auf Schalke gemacht wurden.

Schneidert stand, wenige Stunden nach seinem Aus, den S04-Mitglieder im „mitGEredet digital“ Rede und Antwort. Dabei sprach er offen wie selten zuvor über die vergangenen Monatn bei den Knappen und äußerte sich vor allem zu pikanten Personalien.

„Die Ibisevic-Suspendierung war ein Fehler“

Der Sportchef verriet unter anderem, dass die „Beziehung zwischen Manuel Baum und Ibisevic problembehaftet war“ und dies am Ende den Ausschlag für die Suspendierung des Stürmers war. Demnach hat „die Chemie zwischen den beiden nicht gestimmt“. Rückwirkend betrachtet war dies keine gute Entscheidung: „Es war ein Fehler, Vedad zu suspendieren. Das haben wir gespürt, als Goncalo Paciencia ausfiel. Auf Vedad lasse ich nichts kommen.“

Zudem bezog Schneider erstmals Stellung zum Verkauf von Breel Embolo, der im Sommer 2019 für zehn Mio. Euro zu Borussia M’Gladbach gewechselt war. Schalke selbst hatte 2016 noch satte 22,5 Mio. Euro für den Schweizer bezahlt: „Das war der Marktwert. Der Punkt ist, dass Breel Embolo zu teuer eingekauft wurde.“

Die Fans kritisierten auch den ablösefreien Weggang von Daniel Caligiuri. Der 33-Jährige hatte die Königsblauen im Sommer ablösefrei in Richtung Augsburg verlassen. Laut Schneider waren dem Verein finanziell schlichtweg die Hände gebunden: „Wir haben ihm ein sehr gutes, ein verbessertes Angebot unterbreitet, das hat er nicht angenommen. Nach Corona waren wir nicht mehr in der Lage, das Angebot aufrechtzuerhalten und mussten es dann zurückziehen.“

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