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Mark Uth droht längere Zwangspause – Huntelaar-Rückkehr nicht absehbar

Mark Uth
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Der überraschende 2:1-Derbysieg des 1. FC Köln bei Borussia Mönchengladbach hat einen schon zuvor aus Sicht des FC Schalke 04 mit der eigenen 0:3-Niederlage gegen RB Leipzig und dem 1:0-Erfolg des 1. FSV Mainz 05 gegen den 1. FC Union Berlin verkorksten Samstag rund gemacht. Am heutigen Sonntag droht indes schon die nächste Hiobsbotschaft.

Denn beim gegen Leipzig kurz vor der Pause mit einer Oberschenkelverletzung ausgewechselten Mark Uth stehen die genauen Untersuchungen an, die eine wenig erfreuliche Diagnose erbringen könnten. Beim von Trainer Christian Gross trotz der in dieser Saison zumeist fehlenden Effizienz sehr geschätzten Offensivmann ist mindestens eine Zerrung, wohl eher ein Muskelfaserriss zu befürchten, der eine Pause von mehreren Wochen zur Folge haben könnte.

Muss auch Huntelaar länger pausieren?

Während es für Uth in einer auch aus persönlicher Sicht wenig zufriedenstellenden Spielzeit nicht die erste Zwangspause wäre, würde das Fehlen des 29-Jährigen für die Schalke Offensive den nächsten schweren Schlag bedeuten. Und ob der als Hoffnungsträger zurückgeholte Klaas-Jan Huntelaar, der eigentlich für mehr Durchschlagskraft und vor allem Tore sorgen soll, im Laufe der nächsten Wochen und Monate tatsächlich zu einer Hilfe wird, zweifeln im Schalker Umfeld immer mehr Beobachter an.

Nach einem zehnminütigen Debüt vergangene Woche beim 1:1 in Bremen fehlte der 37 Jahre alte Niederländer gegen Leipzig erneut im Kader. Wieder machten Huntelaar die schon bei seiner Verpflichtung vorhandenen Wadenprobleme einen Strich durch die Rechnung. Möglicherweise muss nun auch der Routinier erst einmal länger pausieren, um die Probleme in den Griff zu bekommen. „Das ist sehr schade, er arbeitet sehr hart, aber vielleicht ein bisschen zu viel. Wenn er sich auf die Schalke-Fahne geschrieben hat, er will mithelfen, ist es schwierig ihn zu bremsen“, wird zumindest Coach Gross von „Ruhr24“ mit der Andeutung zitiert, dass es für Huntelaar sinnvoll sein könnte, vorübergehend kürzer zu treten, um dann endlich durchstarten zu können.