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Fünfjahresvertrag und Ausstiegsklausel für Ömer Beyaz?

Ömer Beyaz
Foto: imago images

Offiziell bestätigt ist die Ausleihe von William zwar nach wie vor nicht, doch nach den Äußerungen der vergangenen Tage gibt es eigentlich keinen Zweifel mehr daran, dass der FC Schalke 04 den brasilianischen Rechtsverteidiger vom VfL Wolfsburg zeitnah als dritten Winterneuzugang nach Sead Kolasinac und Klaas-Jan Huntelaar vorstellen wird. Unterdessen gibt es auch weitere Neuigkeiten zu Ömer Beyaz, der türkischen Medienberichten schon seit einiger Zeit als erste Sommerverstärkung feststehen soll.

Nachdem mehrere Medien am Bosporus schon vor zwei Wochen den Wechsel des 17 Jahre alten Mittelfeldtalents, das in der Heimat auch als „türkischer Messi“ bezeichnet wird, nach Gelsenkirchen als fix vermeldet haben, nennt die Zeitung „Hürriyet“ auch einige interessante Details.

Klar ist, dass Beyaz aufgrund seines auslaufenden Vertrages ablösefrei wechseln kann. Den Abschied von Fenerbahce Istanbul trotz intensiver Bemühungen um eine Verlängerung hat mit Emre Belözoglu der Sportdirektor des neuen Klubs von Mesut Özil auch schon bestätigt.

Erinnerungen an Donis Avdijaj

Auf Schalke soll der Youngster nun offenbar einen ab 1. Juli 2021 gültigen Vertrag über gleich fünf Jahre erhalten, womit deutlich wird, dass mit dem dreifachen türkischen U21-Nationalspieler längerfristige Pläne verfolgt werden. Der Fünfjahresvertrag soll indes auch eine Ausstiegsklausel mit einer festgeschriebenen Ablöse von 40 Millionen Euro enthalten.

Einen so jungen Spieler mit einer derartigen Klausel auszustatten, weckt natürlich Erwartungen und auf Schalke zugleich ungute Erinnerungen. Denn bei Donis Avdijaj, der 2014 als damaliges Supertalent ebenfalls einen Vertrag über fünf Jahre mit einer Klausel sogar über rund 50 Millionen unterzeichnete, ist eine ähnliche Vorgehensweise letztlich krachend gescheitert.

Noch freilich gibt es von Seiten des FC Schalke 04 keinerlei Bestätigung oder Kommentar zur Personalie Beyaz.