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Stimmen dazu, wie der neue Trainer Gross tickt

Christian Gross
Foto: imago images

Er hat seine erste Übungseinheit mit seinem neuen Club schon hinter sich. Trotzdem ist der Schweizer Christian Gross immer noch recht unbekannt, was seine Charaktereigenschaften angeht. Sein einziges Engagement in Deutschland fand bekanntlich weit im Süden, beim VfB Stuttgart stattt. Und so ist es doch recht hilfreich, dass sich nun einige Stimmen zu Wort melden, die Schalkes Hoffnungsträger an der Seitenlinie charakterisieren.


Mag manches Urteil davon auch ein wenig angestaubt sein – völlig verändert wird sich der heute 66-jährige Christian Gross sicher nicht haben. In der Reviersport berichtet Timo Gebhart von jenem Mann, den er auch heute noch als den „besten Trainer meiner Karriere“ bezeichnet. Das lässt aufhorchen. Gebhart schwärmt dabei weniger von den taktischen Finessen des Coaches als von seiner Aura: „Wenn Christian Gross die Kabine betritt, dann herrscht Ruhe, die Augen sind auf ihn gerichtet. Er hat so eine Aura, aber auch Autorität in sich, dass man automatisch Respekt hat.“ Ein harter Hund sei er dennoch nicht. Gross sei immer korrekt gewesen – und das zu allen auch rund ums Team. Auf Schalke benötige man derzeit ohnehin weniger einen Taktikfuchs, viel eher einen Menschenfänger. Und das sei Christian Gross, der zudem in vielen Sprachen zu Hause sei, was ihm bei seiner Arbeit mit dem schwierigen Schalker Kader entgegenkommen dürfte.

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Doch kein „harter Hund“? Weggenossen berichten von Christian Gross

Ein ganz altes Urgestein des Ruhrgebiets-Fußballs kennt ihn noch als Mitspieler. Lothar Woelk erzählt 24 Vest von der gemeinsamen Zeit beim VfL Bochum, als sie in Trainingslagern sogar Zimmergenossen waren. Schon damals habe man gemerkt, dass es für Christian Gross in Richtung Trainerkarriere gehen werde. Später hospitierte Woelk bei Gross, als dieser bei den Grasshoppers Zürich Trainer war. Die Rettung des FC Schalke 04 traut Woelk seinem alten Kompagnon jedenfalls zu. Dieser bestehe aus viel mehr als reiner Disziplin, sei schon damals seiner Zeit in vielen Dingen vorausgewesen.

In der Gesamtheit lassen diese Einschätzungen doch durchaus hoffen, auch wenn Gross bei vielen Schalke-Fans nicht als der große Heilsbringer angesehen wird, den man jetzt benötigt.

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