DFB-Pokal

Presseschau zum 3:1-Sieg gegen den SSV Ulm

Angemessen vom Ergebnis her, zu Beginn aber nicht überzeugend siegt der FC Schalke tatsächlich einmal wieder. Allerdings nur gegen einen Regionalligisten. Das sagt die Presse zum letzten Spiel von Huub Stevens als Trainer, durch das die Schalker immerhin mit einem Erfolgserlebnis in die kurze Winterpause gehen.

„Immerhin“ ein Sieg, das findet auch die FAZ, die das Wort in ihre Überschrift packt. Ingesamt sei dieser Umstand aber nicht mehr als ein schwacher Trost. In der ersten Halbzeit habe man keinen Drei-Klassen-Unterschied feststellen können. Selbst die Führung habe keine Sicherheit gegeben.

Ähnlich urteilt der Kicker, der feststellt: „Ulm hält lange gut mit“, weshalb sich Schalke lange schwertat. „Bei Schalke klappte offensiv nicht viel, Flanken flogen zu weit, Zuspiele waren zu ungenau.“ Anders als die FAZ sah der Kicker nach der Führung aber vermehrte Sicherheit im Spiel der Schalker. Defensiv sei der Auftritt aber bis zum Schluss nicht immer sattelfest gewesen.

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Ergebnis stimmt, Spielweise nur in der 2. Halbzeit

Bei der Überschrift des Tagesspiegels weiß man nicht genau, ob es Spott oder Anerkennung auf sehr tiefem Niveau ist. Er titelt: „Der FC Schalke 04 legt Siegesserie im DFB-Pokal hin“, äußert sich aber ansonsten nicht zum Spiel.

Die heimische WAZ erfreute sich hingegen an „eingen überzeugenden Kombinationen“ in der zweiten Halbzeit und nennt den Sieg „wenigstens ein kleines Weihnachtsgeschenk für die Fans“ Allerdings sah auch die WAZ keinen Klassenunterschied zwischen beiden Kontrahenten.

Und von Beschwerden über die Leistung des Kommentators beim übertragenden Sender sky berichtet Reviersport. Michael Born habe bei Beschwerden der Spieler zweierlei Maß angelegt – und sich nur über Schalker echauffiert. Dieses Thema aber wird in wenigen Tagen verraucht sein, während der Drittrunden-Einzug des FC Schalke 04 immer noch Bestand haben wird.