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Bangen um Frederik Rönnow – Muss gegen Leverkusen Michael Langer ran?

Wenn der FC Schalke 04 am Sonntag gegen Bayer Leverkusen den nächsten Versuch unternimmt, den Bock umzustoßen und den ersten Sieg seit Mitte Januar (2:0 gegen Borussia Mönchengladbach) einzufahren, muss Trainer Manuel Baum womöglich auf einen der wenigen Akteure verzichten, die sich in den vergangenen Wochen als Leistungsträger erwiesen haben.

Ob Frederik Rönnow gegen Leverkusen mitwirken kann, ist im Moment höchst fraglich. Der 28 Jahre alte Schlussmann fehlte am Mittwoch und Donnerstag im Training, unterzog sich nach Informationen der „Bild“ stattdessen einer MRT-Untersuchung, die offenbar keine allzu guten Nachrichten mit sich brachte. Demnach laboriert der dänische Torhüter, der bis zum Ende der Saison von Eintracht Frankfurt ausgeliehen ist, im Übergangsbereich zum Gesäß an einer Muskelzerrung im hinteren Oberschenkel.

Langers letztes Pflichtspiel im Sommer 2017

Weil mit Ralf Fährmann auch die etatmäßige Nummer zwei nach einem Innenbandanriss im Knie noch nicht wieder einsatzbereit ist, droht S04 bei einem Ausfall von Rönnow zumindest gegen Leverkusen ein Engpass. Zwischen die Pfosten würde im Fall der Fälle mit Michael Langer der dritte Keeper rücken, der zwar bereits 35 Jahre alt ist, aber bislang nur ein Bundesliga-Spiel absolviert hat. 2007 stand der Österreicher einmal im deutschen Oberhaus für den VfB Stuttgart im Tor, spielte ansonsten überwiegend unterklassig bzw. in kleineren ausländischen Ligen.

Aktuell liegt Langers letztes Pflichtspiel über drei Jahre zurück, im Sommer 2017 absolviert für den schwedischen Klub IFK Norrköping. Nun aber winkt dem intern geschätzten Routinier im Herbst seiner Karriere wohl noch einmal die ganz große Bühne.