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Papapodoulos will zurück zum FC Schalke 04

Kyriakos Papadopoulos
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Die Corona-Krise lässt offenbar die Preise im Fußballbusiness purzeln. Vedad Ibisevic spielt schon ohne Grundgehalt für den FC Schalke 04. Jetzt bietet sich der Ex-Schalker Kyriakos Papapodopoulos dem Club an – und fügt gleich hinzu, dass er „keine zwei Millionen“ wolle. Aktuell ist der Grieche vereinslos. Kommt er nach Gelsenkirchen?

„Wer will nicht dorthin?“ wird der erst 28-jährige Grieche zitiert und liegt damit aktuell wohl so falsch wie man es selten zuvor tun konnte. Der FC Schalke 04 ist nicht nur sportlich momentan keine gute Adresse – vor allem zahlt der Club bei neuen Verträgen nur noch geringe Gehälter. Ergo wollen die meisten Spieler, die bundesligatauglich sind, lieber woanders unterkommen als am Berger Feld. Doch Papadopoulos ist zurzeit arbeitslos, ohne Vertrag im Profifußball und hält sich beim griechischen Viertligisten PAO Koufalia fit. Er wartet auf Angebote und vermutet, dass es eine gute Idee sei, sich bei seinem Ex-Club ins Gespräch zu bringen. Immerhin sind „keine zwei Millionen“ immer noch viel Geld, wenn das Gehalt knapp darunter liegt. Von 2010 bis 2014 spielte der „Papa“ genannte Innenverteidiger für den FC Schalke 04. Dabei avancierte er in seinen 61 Liga-Einsätzen zum Publikumsliebling, weil er stets großen und harten Einsatz zeigte.

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2011 noch Pokalsieger mit Schalke: „Papa“

Danach zeigte sein Karriereverlauf aber nach unten. Zunächst kam er noch auf 30 Einsätze in zwei Saisons bei Bayer Leverkusen, dann nur auf einen einzigen in einer Saison bei RB Leipzig, ehe er in die 2. Bundesliga wechseln musste. Aber selbst beim Hamburger SV kam er zuletzt nicht mehr zum Zuge und auf immer weniger Einsätze in der vergangenen Saison. Dementsprechend wurde sein auslaufender Vertrag auch nicht verlängert.

Dabei ist er immer noch im besten Fußballeralter. Doch eine gewisse Verletzungsanfälligkeit war in den letzten Jahren auch ursächlich dafür, dass seine Karriere immer wieder ins Stocken geriet. Zudem herrscht auf Schalke zwar grundsätzlich Bedarf an Verbesserung in allen Mannschaftsteilen. Dass aber der selbst bei einem Zweitligisten ausrangierte Papadopoulos dem vor einer schwierigen Saison stehenden Club weiterhelfen kann, ist ziemlich fraglich, sei er noch so günstig zu verpflichten.

Die Wahrscheinlichkeit einer Verpflichtung dürfte somit ziemlich niedrig sein – auch wenn in den aktuellen Verhältnissen auf Schalke nichts per se ausgeschlossen werden sollte.