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Sebastian Rudy soll es als Rechtsverteidiger richten – Kein Geld für einen Neuzugang

Sebastian Rudy
Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Auch eine knappe Woche vor dem ersten Pflichtspiel der neuen Saison im Rahmen der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den 1. FC Schweinfurt 05 kann der FC Schalke 04 bis auf den ablösefrei von Hertha BSC gekommenen Routinier Vedad Ibisevic keinen echten Neuzugang vermelden. Und immer wahrscheinlicher wird, dass das auch so bleibt. Zumindest ist nicht mehr davon auszugehen, dass die Königsblauen noch auf große Einkaufstour gehen werden.

Dass Trainer David Wagner am Wochenende angesprochen auf mögliche Verstärkungen demonstrativ auf die leeren Taschen seiner Trainingshose zeigte, war Symbol genug. „Wenn du nicht kannst, dann kannst du nicht, auch wenn du gerne würdest. Wir wollen gerne, aber unter den gegebenen Umständen ist das nicht so einfach“, legte der Coach gegenüber „Bild“ aber auch noch verbal nach und machte damit keinen Hehl daraus, dass kein Geld für neues Personal vorhanden ist.

Wagner sieht einen „nicht ausbalancierten Kader“

Umso wichtiger, dass sich die zuletzt verliehenen Mark Uth und Sebastian Rudy bislang in guter Form präsentieren. Während Schalke bei Uth, dessen Verpflichtung der 1. FC Köln immer noch nicht ganz abgehakt haben soll, nicht mehr gesprächsbereit ist, verriet Wagner nun auch seine Pläne mit Rudy.

Der aktuell von Bundestrainer Joachim Löw nicht berücksichtigte Nationalspieler soll es auf der rechten Abwehrseite richten, für die nach den Abgängen von Jonjoe Kenny und Daniel Caligiuri ansonsten nur der unerfahrene Timo Becker parat stünde. „Ich habe mit ihm ein ehrliches und offenes Gespräch geführt. Ich habe Sebastian gesagt: Der Beste in diesem Kader für rechts bist du“, zitiert der „Kicker“ Trainer Wagner, der selbst von einem „nicht ausbalancierten Kader“ mit „vielen guten Mittelfeldspielern“ sprach, während an anderen Stellen wie auf der rechten Abwehrseite Lücken vorhanden seien.