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Schalker Torwartfrage weiter offen – Vincent Müller im Blick?

Markus Schubert
Foto: imago images

Nach der geplatzten Verpflichtung von Alexander Schwolow, der stattdessen vom SC Freiburg zu Hertha BSC gewechselt ist, kämpfen in der Saisonvorbereitung des FC Schalke 04 Ralf Fährmann und Markus Schubert um den Platz zwischen den königsblauen Pfosten. Ob es tatsächlich auf ein Duell zwischen dem Duo hinausläuft, ist aber noch nicht sicher. Nach wie vor steht die Verpflichtung eines weiteren Torhüters im Raum.

Bislang galt dabei als wahrscheinlich, dass ein neuer Schlussmann auch mit dem klaren Anspruch auf die Nummer eins kommen würde. Nur bedingt dazu passt eine Meldung des Portals „liga-zwei.de“, laut dem Schalke sich als einer von mehreren Klubs für Vincent Müller von den Würzburger Kickers interessieren soll. Der 19-Jährige war beim durchaus überraschenden Aufstieg der Unterfranken in die 2. Bundesliga Stammkeeper, erhielt nun aber mit dem erfahrenen Ex-Schalker Fabian Giefer einen neuen Konkurrenten, der mutmaßlich auch die Nase vorne haben wird.

Müller wäre eher Perspektivspieler

Nicht gänzlich ausgeschlossen ist deshalb, dass sich der aus der Jugend des 1. FC Köln stammende Müller anders orientieren wird, zumal Würzburg mit Eric Verstappen noch einen weiteren, jungen Torhüter als möglichen Giefer-Ersatz im Kader hat. Ob die Kickers Müller ziehen lassen, ist allerdings fraglich.

Als neue Nummer eins wäre Müller auf Schalke unterdessen kaum eingeplant, sondern eher als Perspektivspieler, wobei eigentlich auch Markus Schubert weiter in diese Kategorie fällt. Eine Verpflichtung Müllers zu forcieren, würde damit vor allem dann Sinn machen, wenn sich Fährmann oder Schubert als Stammtorwart empfehlen – oder wenn einer der beiden noch wechselt, wofür es im Moment aber keine Anzeichen gibt.