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Gerüchte um Yvon Mvogo – Schweizer zu teuer?

Veltins Arena
Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images

Der Wechsel von Alexander Schwolow vom SC Freiburg zu Hertha BSC hat nicht wenige Beobachter und wohl auch die Verantwortlichen des FC Schalke 04 überrascht. Denn eigentlich galt als sicher, dass der 28-Jährige künftig das königsblaue Gehäuse hüten würde. Offenbar hatten die Berliner aber vor allem in finanzieller Hinsicht die besseren Argumente und konnten so S04 noch ausstechen.

Auf Schalke stehen nun mit Ralf Fährmann und Markus Schubert zwei Torhüter zur Auswahl, an denen jeweils gewisse Zweifel haften. Fährmann, der seinen Stammplatz an Alexander Nübel verloren hatte, kam nahezu ohne Spielpraxis von seinen Leihaufenthalten bei Norwich City und Brann Bergen zurück. Schubert, im Sommer 2019 von Dynamo Dresden verpflichtet, deutete sein Potential in der abgelaufenen Spielzeit zwar immer wieder an, konnte aber nicht konstant überzeugen und war zu fehleranfällig.

Lose Kontakte zu Mvogo

Ohne eine neue Nummer eins in die Saison zu gehen, wäre daher sicherlich nicht ohne Risiko. Noch aber haben die Verantwortlichen auf Schalke ausreichend Zeit, um verschiedene Optionen abzuklopfen. Dazu zählt laut einem Bericht des Schweizer Boulevard-Blatts „Blick“ wohl auch Yvon Mvogo. Der 26-Jährige, der nach drei Jahren auf der Ersatzbank von RB Leipzig wieder regelmäßig spielen will, hat die Freigabe erhalten und laut „Blick“ wohl auch zumindest lose Kontakte nach Schalke.

Möglich wäre bei Mvogo, bei dem Leipzig das Zugriffsrecht behalten will, sowohl eine Leihe als auch ein fester Wechsel mit Rückkaufklausel. Beide Modelle könnten für Schalke schon alleine deshalb interessant sein, weil keine hohe Leihgebühr anfallen und bei einer Rückkaufoption auch eine Ablöse im Rahmen bleiben dürfte. Allerdings sind dem Vernehmen nach auch einige andere Klubs an Mvogo interessiert.