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Vorbereitung mit Fährmann und Schubert – Kommt doch kein neuer Torwart?

Markus Schubert
Foto: TF-Images/Bongarts/Getty Images

Nachdem zuvor Medienberichte die Vermutung nahegelegt hatten, dass der Wechsel von Alexander Schwolow vom SC Freiburg zum FC Schalke 04 nur noch Formsache sei, kam das Ja-Wort des 28 Jahre alten Torhüters zu Hertha BSC am gestrigen Dienstag durchaus überraschend. Nun steht S04 erst einmal mit dem bekannten Torwart-Duo da, das möglicherweise sogar zur Dauerlösung wird.

Die Schalker Gespräche mit Schwolow waren zwar dem Vernehmen nach weit gediehen, konnten aber nicht zuletzt aufgrund der königsblauen Finanznot nicht finalisiert werden. Die festgeschriebenen acht Millionen Euro Ablöse für Schwolow hätte Schalke wohl nur dann aufbringen können, wenn zuvor ein Leistungsträger wie Ozan Kabak, Weston McKennie oder Amine Harit verkauft worden wäre.

Einsparungen und Einnahmen dringend benötigt

Noch konnte Schalke aber auf Seiten der Abgänge keine durchschlagenden Erfolge erzielen. So belasten auch Nabil Bentaleb, Mark Uth, Hamza Mendyl und Sebastian Rudy den Gehaltsetat weiterhin mit jährlich 20 Millionen Euro.

Können nicht noch nennenswerte Einsparungen bzw. Einnahmen verbucht werden, ist auch denkbar, dass Schalke die neue Saison mit Ralf Fährmann und Markus Schubert als Torwart-Gespann bestreitet. „Wir gehen nun mit den beiden in die Vorbereitung und schauen uns ihre Leistungen in den Testspielen an“, deutet Sportvorstand Jochen Schneider in „Bild“ auf jeden Fall an, dass die beiden Keeper die Chance erhalten werden, sich für den Stammplatz zwischen den Pfosten zu empfehlen. Machen die Verantwortlichen das Tor als Schwachstelle aus, bliebe indes noch bis 5. Oktober Zeit für eine Nachbesserung. In diesem Zusammenhang hält sich weiter hartnäckig der Name Sven Ulreich in Gelsenkirchen. Der bisherige Reservekeeper des FC Bayern München könnte just durch Schalkes bisherige Nummer eins Alexander Nübel zur Nummer drei abrutschen und sich in diesem Fall seine Gedanken machen.