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Wird Sebastian Rudy doch noch wichtig? – Rückendeckung von Jochen Schneider

Sebastian Rudy
Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Mit den Verkäufen von Pablo Insua (SD Huesca) und Cedric Teuchert (1. FC Union Berlin) sowie einem Nachschlag von 2,5 Millionen Euro aus dem Wechsel von Leroy Sane von Manchester City zum FC Bayern München hat der FC Schalke 04 in den vergangenen Tagen laut „Kicker“ rund 5,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Entspannt ist die wirtschaftliche Lage aber dennoch und trotz einer Bürgschaft des Landes Nordrhein-Westfalen für einen neuen Kredit aber noch lange nicht.

Vielmehr hat Schalke immer noch mit enormen Altlasten zu kämpfen. Sportlich nicht mehr wirklich gefragte und zuletzt bereits verliehene Akteure wie Nabil Bentaleb, Hamza Mendyl, Sebastian Rudy und Mark Uth belasten den Etat mit rund 20 Millionen Euro an Gehalt pro Jahr.

Das Problem ist allerdings, dass die genannten Profis nur schwer vermittelbar sind, da sich in der aktuellen Situation kein Verein finden wird, der neben einem hohen Gehalt auch noch eine von S04 erhoffte, stattliche Ablöse bezahlen wird.

Wertschätzung auch von David Wagner?

Auch deshalb werden nun Alternativpläne entwickelt. Im Falle von Rudy ist dabei die Hoffnung vorhanden, dass der Nationalspieler im zweiten Versuch doch noch zum Leistungsträger wird. „Ich bin mir sicher, dass sein zweiter Anlauf auf Schalke von Erfolg gekrönt sein wird. Hierbei werden wir ihm jede Unterstützung zukommen lassen“, ist Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider, der Rudy aus gemeinsamen Zeiten beim VfB Stuttgart kennt und schätzt, diesbezüglich durchaus zuversichtlich.

Auch, weil Rudy bei der TSG 1899 Hoffenheim ein gutes Jahr hinter sich hat: „Sebastian hat in der vergangenen Saison erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt, welch‘ hervorragender Fußballspieler er ist. Seine exzellenten Leistungen haben dazu geführt, dass sich Hoffenheim für die Europa League qualifizieren konnte und er wieder in den Kreis der Nationalmannschaft zurückkehrte.“ Bleibt nur abzuwarten, ob Trainer David Wagner Rudy ebenso schätzt und künftig auf den 30-Jährigen baut.