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Wird das Thema Gonzalo Montiel heiß? – Noch Hoffnung auf Jonjoe Kenny

Michael Reschke
Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Rund um den FC Schalke 04 tut sich in Sachen Transfers weiterhin wenig. Zwar stehen zahlreiche Gerüchte im Raum, doch noch sind die offenbar von vielen Klubs umworbenen Weston McKennie und Ozan Kabak Teil des königsblauen Kaders. Nicht ausgeschlossen aber, dass nach dem Abschluss der Premier League diese Personalien bald Fahrt aufnehmen.

Einnahmen in Form von Transfererlösen sind für S04 in diesem Sommer in jedem Fall enorm wichtig, um selbst investieren zu können. Und Baustellen im Aufgebot von Trainer David Wagner gibt es einige. Während für die Offensive ein treffsicherer Stürmer kommen soll, fehlt im Moment ein gelernter Rechtsverteidiger gänzlich.

Montiel wäre kein Schnäppchen

Das wissen aber natürlich auch die Verantwortlichen um Sportvorstand Jochen Schneider und haben ihre Fühler in verschiedene Richtungen ausgestreckt. So scheint sich das vor zehn Tagen zunächst spekulativ aufgekommene Interesse an Gonzalo Montiel von River Plate Buenos Aires zu verdichten. Auch „Bild“ berichtet nun davon, dass Schalke den vierfachen argentinischen Nationalspieler auf dem Zettel haben soll. Problematisch allerdings ist, dass der 23-Jährige trotz eines 2021 auslaufenden Vertrages sicherlich nicht ganz günstig zu haben sein wird.

Das gilt ebenso für Jonjoe Kenny, der als Leihgabe des FC Everton in der vergangenen Saison einer von nur wenigen Lichtblicken bei den Knappen war. Noch haben die Schalker Verantwortlichen die Hoffnung offenbar nicht aufgegeben, den 23-jährigen Engländer doch noch halten bzw. zurückholen zu können. Ob sich bei Kenny eine Chance ergibt, hängt indes maßgeblich von den Planungen Evertons ab.