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Zukunft von Mark Uth weiter offen – Angreifer rechnet mit zeitnahen Gesprächen

Mark Uth
Foto: Karina Hessland-Wissel/Bongarts/Getty Images

Beim SC Freiburg bleibt dem FC Schalke 04 noch eine Chance, eine völlig verkorkste Rückrunde zumindest mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen. Nach 15 sieglosen Spielen würde ein Sieg im Breisgau zwar während der Sommerpause auch nicht zu Hochstimmung führen, wäre aber zumindest ein kleiner Lichtblick. Davon gibt es im Moment auf Schalke nicht allzu viele. Das wissen auch die Verantwortlichen, die trotz des Negativlaufs mit Trainer David Wagner in die neue Saison gehen wollen.

Und Wagner machte nach der gestrigen 1:4-Pleite gegen den VfL Wolfsburg einen durchaus kämpferischen Eindruck: „Es ist für uns alle eine Situation, die alles andere als angenehm ist. Wir müssen und werden unsere Lehren daraus ziehen. Wir können es nur selber verändern. Es wird keiner kommen und es für uns verändern.“

Welche Änderungen konkret vorgenommen werden sollen, um zurück in die Erfolgsspur zu finden, dürfte zeitnah besprochen werden. Dann wird sicherlich auch das Thema Mark Uth auf den Tisch kommen. Der im Winter an den 1. FC Köln verliehene Angreifer weist im Trikot der Geißböcke mit fünf Toren und sechs Vorlagen eine exzellente Quote auf. Zwar konnte der 28-Jährige in den vergangenen Wochen seine vor der Corona-Pause teils überragenden Leistungen nur teilweise bestätigen, aber dennoch würde Köln den einmaligen Nationalspieler gerne halten.

Uth noch bis 2022 an Schalke gebunden

Uth selbst ließ nach dem Kölner 1:1 gegen Eintracht Frankfurt am Samstag durchblicken, grundsätzlich gerne in seiner Geburtsstadt Köln bleiben zu wollen: „Ich kann es mir vorstellen.“ Zugleich erklärte der Angreifer unter Verweis auf baldige Gespräche aber auch, dass noch alles offen sei: „Ich weiß es wirklich noch nicht, Wir werden uns bald unterhalten, dann schauen wir mal.“

Klar dürfte sein, dass der finanziell auch nicht auf Rosen gebettete 1. FC Köln die in Uths auf Schalke bis 2022 laufenden Vertrag mittels Ausstiegsklausel festgeschriebene Ablöse von zehn Millionen Euro weder bezahlen kann noch will. Ob beide Vereine auf einen gemeinsamen Nenner kämen, sollte Uth mit dem FC eine Einigung erzielten, bleibt damit abzuwarten.