Transfers

Schalker Urgestein Höwedes kommt zurück nach Deutschland

Benedikt Höwedes
Foto: MARCO BERTORELLO/AFP via Getty Images

Von 2001 bis 2017 spielte Benedikt Höwedes für den FC Schalke 04, war Liebling der Fans und Kapitän. Dann wurde er aussortiert und ging zunächst zu Juventus, dann zu Lok Moskau. Jetzt kehrt er zurück nach Deutschland.

Die Corona-Pandemie ist verantwortlich dafür, dass Benedikt Höwedes seine Zelte in Russlands Hauptstadt vorzeitig abbricht. Eigentlich liefe sein Vertrag dort noch bis 2021. Doch nun kehrr er bereits jetzt nach Deutschland zurück. Die Saison in der russischen Premjer Liga ist unterbrochen und auch, wenn sie ab dem 21. Juni fortgesetzt wird, wird Benedikt Höwedes seinen bisher 50 Liga-Einsätzen für Lok Moskau keinen weiteren mehr folgen lassen. In diesen unsicheren Zeiten – Russland ist von der Zahl der Infizierten her besonders von Covid-19 betroffen – will er mit seiner Familie lieber in Deutschland sein.

Einen neuen Club hat der Weltmeister von 2014 zwar noch nicht, das Ende seiner Karriere soll diese Entscheidung aber nicht bedeuten. Wo er demnächst vorzüglich verteidigen wird, wie man ihn kennt, ist also noch unklar.

Embed from Getty Images

Abschied von Lok Moskau

Hoffnungen auf eine Rückkehr zum FC Schalke 04 sollten sich dessen Fans allerdings nicht machen. Weder ist Schalke auf seiner Position auf der Suche nach Verstärkung, noch wird Höwedes vergessen haben, wie unschön auf Schalke vom damaligen Coach Domenico Tedesco aussortiert worden ist.

Da er mit Lok Moskau aber Champions League spielte und immer noch erst 32 Jahre alt ist, ist es gut denkbar, dass man Höwedes bald wieder in der Bundesliga sieht, vielleicht bei dem einen oder anderen Mittelklasse-Club. Und dann auch wieder auf Schalke, sollte er mit seinem neuen Club dort antreten. Das wäre allerdings kein ungewohntes Bild, denn bereits in der Champions League spielte er mit Lok Moskau zweimal gegen eben jenen, „seinen“ FC Schalke 04. Beide Spiele hatte Schalke damals mit 1:0 gewonnen – doch von einer erneuten CL-Teilnahme ist man derzeit weiter entfernt als kaum in den letzten zwei Jahrzehnten. Was nicht zwangsläufig auch für Benedikt Höwedes gelten muss, je nachdem, wer demnächst Interesse an seinen Diensten zeigt.