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Ständig neue Entwicklungen bei Kenny und Rudy

Sebastian Rudy
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Eigentlich schien zumindest klar, dass die TSG Hoffenheim den vom FC Schalke 04 ausgeliehenen Sebastian Rudy nicht über den Sommer hinaus behalten wollen würde. Nun machen die Baden-Württemberger eine Kehrtwende, zumindest deren Trainer Alfred Schreuder. Und auch bei Jonjoe Kenny gibt es neue Informationen vom FC Everton zu seinem Verbleib.

Angeblich pocht der Trainer der TSG Hoffenheim, Alfred Schreuder, auf einen Verbleib von Sebastian Rudy beim direkten Konkurrenten um einen Platz in der Europa League. Das berichtet die Zeitung Reviersport aktuell. Demnach widerspricht Schreuder der Einschätzung seiner Clubführung, wonach Rudy nicht gehalten werden solle. Schreuder entpuppt sich damit als großer Anhänger der Fähigkeiten jenes Mannes, der beim FC Schalke 04 mehr oder weniger zu keinem Zeitpunkt überzeugen konnte.

Wird der FC Schalke 04 in diesen schweren Corona-Krisenzeiten also doch einen Spieler von der Gehaltsliste los, mit dem man ohnehin sportlich nicht mehr plant? Wünschenswert wäre es aus Sicht der Knappen, schließlich zählt Sebastian Rudy zu den Großverdienern auf Schalke. Gleichwohl bleibt die Frage offen, ob der niederländische Trainer der aktuellen Station von Rudy seine Vereinsführung wird überzeugen können, dass ein Verbleib besser ist als keiner. Und zu welchen Konditionen Rudy dann aus Schalker Sicht weiter bei der TSG Hoffenheim spielte, ist natürlich auch noch völlig offen. In jedem Fall gibt es aber wieder neue Hoffnung, dass ein Abnehmer für Sebastian Rudy gefunden sein könnte.

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Jonjoe Kenny wohl bald wieder im Everton-Trikot

Ziemlich konträr ist die Lage der Wünsche rund um Jonjoe Kenny. Diesen würde der FC Schalke 04 gerne halten, hatte darauf zuletzt auch Hoffnung. Nun gibt es aber recht eindeutige Signale von der Insel, sprich: vom eigentlichen Besitzer FC Everton. Dieser möchte die Leihe in diesem Sommer beenden und den in der Bundesliga immer mal wieder überzeugenden Jonjoe Kenny zurück an die Mersey holen.

Das wiederum wären dann im Gegensatz zur Wendung im Falle Rudy keine gute Nachrichten für die Schalker, die weiter auf die sportlichen Qualitäten des quirligen Engländers bauen wollten. Doch in beiden Fällen ist das letzte Wort natürlich noch nicht gesprochen. Es bleibt spannend, wie in jeglicher Hinsicht rund um den FC Schalke 04 in diesen Tagen.